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Die Geschichte des Etiketts
– Teil 1 –

Drin ist, was draufsteht

Die Geschichte des Etiketts ist eine (zumindest teilweise) französische – oui Chérie!

Seinen Ursprung findet der Begriff Etikett nämlich im altfranzösischen estiquette, was wiederum von estequier/estequer kommt und so viel bedeutet wie befestigen oder anhängen. Bestimmt ist auch der Begriff der Etikette bekannt. Auch er kommt aus dem Französischen und war am französischen Hof eine Art Spickzettel mit Benimmregeln.

Der Grundstein für das Etikett, wie wir es heute kennen, wurde allerdings von den Ägyptern und Sumerern (3200 – 3100 v. Chr.) gelegt. Sie verwendeten sogenannte Rollsiegel: Das waren zylindrische Siegel, auf deren Mantelfläche Schriftzeichen oder Zeichnungen eingraviert wurden. Hat man die Rollsiegel z.B. über Ton gerollt, dann wurde die Gravur sichtbar. Rollsiegel wurden vor allem verwendet, um die Namen von hohen Beamten oder Königen zu verewigen und überliefern.

Rollsiegel-Badisches-Landesmuseum-Karlsruhe

Rollsiegel; Bildquelle: Badisches Landesmuseum Karlsruhe/www.leo-bw.de

Die Römer kamen dem heutigen Etikett einen Schritt näher und ersetzten das Rollsiegel durch Anhänger, die an Amphoren und andere Behälter gehangen wurden. So konnte jeder direkt auf den ersten Blick sehen, ob sich Wein, Arznei oder eine andere Flüssigkeit im Behältnis befindet.

Ihr seht: Auch bei den Vorläufern des heutigen Etiketts ging es schon immer darum, Dinge zu kennzeichnen und Informationen zu kommunizieren.

Wie sich das Etikett dann im Laufe der Zeit zu einem unabdingbaren Werbemittel für Produkte entwickelte, das erfahrt ihr in Teil 2.