Ihr Lexikon mit allen Begriffen zum Etikettendruck | etikett.de
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Glossar

Ihr Etikettenlexikon

Auch beim Etikettendruck gibt es eine Vielzahl von Fachbegriffen, die vielleicht nicht immer sofort verständlich sind. Im Folgenden finden Sie eine Sammlung dieser Begriffe samt Erklärungen. Es werden zum Beispiel Begriffe zum Aufbau von Druckdaten und Ablauf der Produktion Ihrer Etiketten erklärt.

Beim Anschnitt handelt es sich um einen Rand von meist 2,5 mm, der über das Endformat hinausgeht. Mit dieser Sicherheitszone werden Toleranzen beim Schneiden ausgeglichen und es wird sichergestellt, dass Ihr Motiv bis zum Bildrand gedruckt werden kann. Ist im Druck-Dokument kein Anschnitt vorgesehen, kann es passieren, dass an den Rändern weiße Streifen (»Blitzer«) sichtbar sind. Der Anschnitt wird manchmal auch Beschnitt, Beschnittzugabe oder Randanschnitt genannt. Erfahren Sie noch mehr darüber, auf was Sie beim Erstellen Ihrer Druckdaten achten müssen.

Das Einprägen von Mustern, Schriften oder Motiven in Drucksachen wird Blindprägung genannt. Diese Elemente stehen dann plastisch aus dem Etikett hervor. Diese Form der Prägung ist deshalb blind, weil im Gegensatz zu der Heißfolienprägung keine metallische Folie auf die Drucksache gepresst wird. Das bedruckte Material wird bei dieser Veredelung also dreidimensional verformt. Somit wird die Drucksache haptisch greif- und erlebbar. Ein echter Vorteil, um die Qualitäten des eigenen Produktes herauszustellen.

Bei Castgloss RP51 HG65 handelt es sich um unser Standardpapier und meist genutztes Material für Selbstklebe-Etiketten. Da wir unseren Kunden aber nicht die komplizierten Eigennamen der Papierhersteller zumuten möchten, haben wir in der Regel eigene Namen für diese Papiere. In diesem Fall einfach »Hochglänzend weiß, 80g«. Wenn Sie auf der Suche nach einem bestimmten Papier sind, sprechen Sie uns ruhig an. Wir beschaffen jedes marktübliche Papier.

Das CMYK-Farbmodell bildet die Grundlage für den Vierfarbdruck. Cyan, Magenta und Yellow bilden die drei Farbbestandteile, unterstützt durch die „Key plate“ Schwarz.

Deckweiß dient auf Ihrem Etikett als Grundierung, damit Ihre Farben brillanter und kräftiger wirken. Die Farbe Deckweiß muss in Ihrer Druckdatei als extra Farbkanal mit dem Namen HPI-White angelegt und auf überdrucken eingestellt sein.

Doublehit bedeutet, die Farben Schwarz bzw. Weiß zur Steigerung der Deckkraft während des Druckvorgangs doppelt aufzutragen. So erreichen Sie ein besonders strahlendes Weiß oder tiefes Schwarz.

Bitte beachten Sie: Alle Felder, die in 100% Schwarz angelegt sind, erhalten einen doppelten Farbauftrag. Alle Felder, die in 100% Deckweiß angelegt sind, werden doppelt gedruckt. Weiß ist als HPI-White zu benennen und muss als Volltonfarbe angelegt sein.

dpi steht für „dots per inch“ (englisch für: Punkte pro Zoll) und ist die Auflösung im Druck. Beim Druckprozess werden Druckbilder in kleine Punkte umgewandelt (gerastert). Damit wir das Druckbild in einer möglichst guten Qualität drucken können, sollte Ihre Druckdatei einige Mindestanforderungen im Hinblick auf die Auflösung erfüllen:

Mindestauflösung: 250 dpi
Standardauflösung für Bilder: 300 dpi
Standardauflösung für Strichgrafiken: 1.200 dpi

Um professionelle Druckdaten zu erzeugen, verwenden Sie am besten Grafikprogramme wie Adobe Illustrator, InDesign oder ArtPro. Eine genaue Anleitung, wie Sie Ihre Druckdaten am besten anlegen, finden Sie auf unserem Merkblatt zur Datenanlieferung. Oder nutzen Sie einfach unsere Druckdatenwerkstatt. Was das bedeutet? Wir überprüfen Ihre Druckdaten je nach gewähltem Korrekturpaket auf technische Fehler und korrigieren die gegebenenfalls. So können Sie sicher sein, dass Sie ein zufriedenstellendes Druckergebnis erhalten.

Auf klassischen Maschinen werden Druckplatten zur Übertragung der Farben auf das Druckmedium (Papier, Folie…) benötigt. Dabei wird für jede Farbe eine eigene Druckplatte benötigt. Diese Aluminiumplatten werden dann chemisch bearbeitet, sodass an einigen Teilen der Platten Farbe haften bleibt, an anderen nicht.
Handelt es sich um einen Standard-Druckauftrag im Euroskala-Druck, werden einzelne Platten für die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz angefertigt, die hintereinander in die Maschine auf Zylinder eingespannt werden.
Wird Ihr Etikett mit Sonderfarben oder Deckweiß gedruckt, müssen hierfür eigene Druckplatten angefertigt werden. Das Druckmedium durchläuft nun jedes dieser Druckwerke. So entsteht nach und nach das finale Druckbild. Auf neueren Digitaldruck-Maschinen, wie unseren HP-Indigo-Maschinen, sind keine Druckplatten mehr nötig. Denn hier wird die Druckdatei direkt an die Maschine gesendet und die »elektronische« Spezialfarbe direkt auf das Druckmedium aufgebracht.

Das Endformat ist das Format, das Ihr Etikett am Ende haben soll und das Sie bestellen. Der Beschnitt wird später automatisch mit einberechnet und muss nicht im Bestellvorgang mit angegeben werden.

Beim Ausstanzen von Etiketten bleibt um die ausgestanzte Form ein Rest des Materials. Wird dieser Rest vom Trägermaterial entfernt, spricht man vom Entgittern. Besonders, wenn die Etiketten maschinell weiterverarbeitet werden, ist ein vorheriges Entgittern notwendig. Standardmäßig werden bei etikett.de alle Etiketten entgittert.

Euroskala ist die Kurzform für die Europäische Farbskala für den Offsetdruck. Für den Druck nach Euroskala, den Standard-Vierfarbdruck, werden die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (CMYK) verwendet.

Ihre Etiketten benötigen einen besonderen Schutz oder besonderen Glanz? Hier kommt die Folienkaschierung ins Spiel. Hierbei werden die Etiketten mit einem speziellen Schutzlaminat versehen, welches in glänzend oder matt aufgetragen werden kann. Im Vergleich zu normalem UV-Lack ist die Kaschierung etwas dicker und widerstandsfähiger.

Mit dieser Veredlung katapultieren Sie Ihr Produkt in die Top-Liga: Denn dank der Kaschierung fallen Gestaltung und Farben des Etiketts besonders auf. Sie werden überrascht sein, welchen großen Unterschied die 12µm dünne Folie machen kann. Diese sowie viele weitere Veredlungsvarianten und Materialien können Sie direkt im Online-Kalkulator anwählen. Probieren Sie es mal aus!

Glanzlack ist das perfekte Finish für Ihre hochwertigen Etiketten. Auf viele unserer Etiketten wird nach dem Druckvorgang ein Glanzlack aufgetragen. Dieser Lack legt sich wie eine schützende Schicht über das Etikett und verhindert somit das Ausbleichen der Farben durch Sonneneinstrahlung. Weiterhin sorgt der Lack für Schutz vor mechanischer Beschädigung der Etiketten. Glänzender Lack ist das perfekte Finish auf Ihren Etiketten, um Ihre Produkte noch besser zu präsentieren, denn die glänzenden Etiketten sind widerstandsfähiger und sehen obendrein brillanter aus.

Haftetiketten sind selbstklebende Etiketten auf Rollen. (Rollen-)Haftetiketten eigenen sich für unterschiedliche Anwendungszwecke in fast allen Industriezweigen, egal ob Getränke-, Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie. Haftetiketten sind universell einsetzbar und lassen sich einfach weiterverarbeiten.

Heißfolienprägung macht Ihr Etikett zu etwas ganz Besonderem. Bei der Heißfolienprägung wird mit Hilfe von Hitze und einem speziellen Werkzeug eine Folie auf Ihr Etikett aufgepresst. Der dadurch entstehende Glanz ist einzigartig und hebt das Etikett definitiv von der Konkurrenz ab. Die edle Prägung wird besonders oft bei hochwertigen Getränken, wie etwa Weinen oder Spirituosen, verwendet. Heißfolie ist in den verschiedensten Farben wie Bronze, Silber, Gold oder auch Mintgrün oder Pink erhältlich. Wie die Heißfolie wirkt, können Sie in unserem kostenfreien Musterbuch sehen.

Bei etikett.de drucken wir mit HP Indigo Digitaldruckmaschinen. Diese Maschinen bieten perfekte Qualität bei größtmöglicher Flexibilität: Es müssen beispielsweise keine Druckplatten mehr erstellt werden. Auf den Indigo-Maschinen wird die »elektronische« Spezialfarbe direkt auf das Druckmedium aufgebracht. Obwohl die Maschinen somit grob als »Digitaldruck« klassifiziert werden können, ist das Druckbild der HP-Indigo-Maschinen konventionellen Digital- oder Inkjet-Druckmaschinen weit überlegen. Die erstklassige Druckqualität war für uns der Haupt-Anreiz, die Maschinen in unseren Park aufzunehmen. Gegenüber klassischen Maschinen haben die HP-Maschinen auch viele weitere Vorteile. So lässt sich beispielsweise jedes Etikett unterschiedlich bedrucken, was beispielsweise für Barcodes, Nummerierungen oder individuelle Ansprachen genutzt werden kann. Mit klassischen Maschinen ist dies nicht zu machen. Wenn Sie mehr zu unseren Druckmaschinen erfahren möchten oder Fragen haben, kontaktieren Sie uns. Wenn Sie sich selbst von der Druckqualität der Indigo-Maschinen überzeugen möchten, fordern Sie gerne unser kostenfreies Musterbuch mit Beispieletiketten an.

Im Foto-Bereich ist die JPG Norm seit 1992 ein nicht mehr wegzudenkender Standard. Das Format ist weithin kompatibel und einfach einzusetzen. Bei Fotos ist das kein Problem. Schwierig wird es allerdings, wenn komplette Etiketten in diesem Format gedruckt werden sollen. In einer JPG-Datei ist jeder Bildpunkt flach als festes Pixel-Element gespeichert. Dadurch lassen sich einzelne Teilbereiche nur selten und mit Mühe verändern. Weiterhin kann die Qualität des Drucks, besonders bei Schriften und feinen Linien, qualitativ nicht optimal sein.

Aus diesen Gründen bitten wir Sie, uns Druckdaten wann immer möglich in standardisierten Formaten zukommen zu lassen. Im Regelfall ist das PDF-Format hier die ideale Möglichkeit. Alle Infos zur Datenanlieferung haben wir für Sie auch nochmals unter „Datenanlieferung“ zusammengestellt.

Bei einem Klischee in der Drucktechnik handelt es sich um eine stempelartige Druckform. Das Wort leitet sich vom französischen cliché ab und bedeutet soviel wie Schablone oder Nachbildung. Nach Belichtung und chemischer Behandlung der Fotopolymerplatten werden diese abgewaschen. Sodass – ähnlich wie bei einem Stempel – nur noch die zu druckenden Stellen zu sehen sind. Klischees werden vor allem bei Eindrucken verwendet, also dort, wo das Basis-Etikett gleich bleibt und beispielsweise nur eine sich ändernde Jahreszahl eingedruckt wird.

Wir erhalten einen Großteil unserer Materialien auf Rollen. Daher müssen wir zur Preis- und Materialberechnung die Laufmeter ihrer Etiketten ausrechnen. Diese Größe gibt an, wie viele laufende Meter Papier Ihre Bestellung benötigt. Die Laufmeter ergeben sich aus der Menge Ihrer Bestellung, verrechnet mit verschiedenen Kennzahlen des gewählten Materials, einem produktionstechnisch bedingten Zwischenschnitt, einem Zuschuss und … Alles zu kompliziert? Macht nichts. Deshalb erledigen wir diese Rechnung ja auch für Sie.

Die so genannte Makulatur gehört zur Druckbranche, wie der Regen zum Wetter. Sie ist ungeliebt, aber unverzichtbar. Als Makulatur (von lat. maculatura »beflecktes Ding«, von macula »Fleck«) bezeichnet man sämtliches Material, welches nicht für das Endprodukt verwendet werden kann. Hierbei kann es sich um schmale Abfallstreifen handeln, die abgeschnitten werden. Bevor das Druckbild den Qualitätsanforderungen entspricht, muss sich die Maschine erst »warm laufen«. Auch dabei entsteht Makulatur, da die Maschine erst korrekt eingerichtet werden muss.

Optimale Materialverarbeitung durch den richtigen Nutzen: In der Druckbranche bezeichnet man mit einem Nutzen (oder auch »Drucknutzen«) die Anzahl der auf der Druckfläche befindlichen Exemplare eines Druckprodukts (Etiketts). Um den Platz auf der Druckfläche optimal ausnutzen zu können, wird die Etikettenform mehrfach auf dem vorhandenen Platz platziert, also vernutzt.
So läuft der Druckvorgang schneller, der Abfall sinkt und die Maschinen werden besser ausgelastet. Doch keine Sorge: Sie müssen sich damit nicht auskennen, diese Arbeit erledigen wir in der Druckvorstufe für Sie.

Beim konventionellen Offsetdruck (von eng. set off, »sich absetzen«) kommen sogenannte Druckplatten zum Einsatz. Der Offset wird als Flachdruckverfahren bezeichnet und arbeitet indirekt. Druckplatten und Trägermaterial kommen nicht miteinander in Berührung, sondern die Druckfarbe wird auf ein Gummituch übertragen. Dieses Gummituch überträgt die Farbe dann auf das Substrat, in der Regel also Papier oder Folie. Übrigens: Qualitativ sind digitaler Offsetdruck via HP Indigo und konventioneller Offsetdruck nicht voneinander zu unterscheiden.

Das PDF-Format ist ein universelles Dateiformat. Es kann sowohl Bilder als auch Schrift enthalten und unabhängig vom Betriebssystem oder Endgerät geöffnet werden. Das Format kommt vor allem in der Druckbranche zum Einsatz.

Die Druckdaten sind das A und O einer Etikettenproduktion. Darauf basieren alle folgenden Schritte und für einen reibungslosen Produktionsablauf ist es wichtig, dass diese Daten korrekt angelegt sind. Daher bitten wir Sie, die Druckdatei im PDF-Format anzuliefern.

Ein Probedruck ist ein Andruck Ihrer Etiketten unter original Produktionsbedingungen. Er dient dazu, die Qualität der Farben und des Materials zu testen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Etiketten aussehen wie geplant.

Beim Vierfarbdruck besteht das Druckbild aus sogenannten Rasterpunkten der einzelnen Anteile der vier Farben (CMYK). Die Rasterpunkte werden dann beim Druck in bestimmten Rasterwinkeln versetzt zueinander gedruckt, sodass die verschiedenen Farbtöne sichtbar werden. Da Punkte gedruckt werden, entsteht keine klare Kante. Bei sehr feinen Konturen und Farben, die nicht aus Volltönen bestehen, können daher die einzelnen Rasterpunkte an den Kanten sichtbar werden. Um das zu verhindern, empfehlen wir, eine dickere Schriftart zu wählen oder bei Grautönen nur mit Schwarz zu arbeiten. Wir empfehlen zudem eine Mindestpunktgröße von 6 Punkt.

Beim Vierfarbdruck (CMYK) besteht das Druckbild aus einzelnen Rasterpunkten (s.o.). Um verschiedene Farbtöne zu erzeugen, werden diese Rasterpunkte nicht deckungsgleich übereinander, sondern in bestimmten Winkeln zueinander gedruckt:

C 15°, M 74°, Y 44°, K 43°

Um im Digitaldruck ein reines Schwarz zu erzielen, empfehlen wir, folgende Farbwerte anzulegen: C:0% M:0% Y:0% B:100%.
Wird ein reines Schwarz angelegt, haben wir außerdem die Möglichkeit, dieses doppelt zu drucken („Doublehit“) und somit ein besonders tiefes Schwarz zu erzeugen.

RGB ist ein additiver Farbraum, der durch die Grundfarben Rot, Grün und Blau abgebildet wird. Der RGB-Farbraum kommt vor allem bei Bildschirmen und TV-Geräten zum Einsatz. Der Gegenpart zu RGB ist CMYK, der Farbraum für den Vierfarbdruck.

Rollenetiketten werden häufig auch als Etiketten auf Rolle, Klebeetiketten auf Rolle oder Rollenhaftetiketten bezeichnet. Wie der Name bereits verrät, werden bei Rollenetiketten die Etiketten auf einer Rolle aufgewickelt. Unabhängig davon lassen sich die Etiketten ganz frei und individuell nach Ihren Vorgaben und Wünschen gestalten. Rollenetiketten eignen sich besonders für die maschinelle Weiterverarbeitung. Wenn Sie Ihre Etiketten per Hand auf das Produkt aufbringen, empfehlen wir unsere Etiketten auf A4 Bogen.

Der Rollendurchmesser gibt an, wie groß die Rollen im Durchmesser (mit Etiketten) sind. Diesen Wert können Sie im Bestellvorgang bei der Rollenkonfiguration ganz individuell nach Ihren Vorgaben angeben. Wenn ein bestimmtes Rollenmaß eingehalten werden soll, muss die Anzahl der Etiketten pro Rolle angegeben werden.

Der maximale Rollendurchmesser gibt dabei an, wie groß die Rollen maximal sein dürfen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Rollen nicht auch kleiner sein dürfen.

Rollenetiketten sind kein Produkt von der Stange. Nur mit hoher Individualisierung und durch Absprachen zwischen Druckerei, Gestaltung und Produktion erreicht man das Optimum an Qualität. Daher können Sie bei etikett.de auch den gewünschten Durchmesser für den Rollenkern im Kalkulator angeben:
Es stehen Ihnen die für Etikettieranlagen üblichen Werte von 1″ / 25 mm, 2″ / 40 mm und 3″ / 76 mm (Standard) als Rollenkerndurchmesser zur Verfügung. Mit dem richtigen Rollenkern vermeiden Sie Maschinen-Stillstände und sorgen für optimale Etikettiergeschwindigkeit Ihrer Produkte.

Schutzlack ist eine zusätzliche Veredelung und dient vor allem dazu, Ihr Etikett vor Abrieb zu schützen. Gleichzeitig verleiht er dem Etikett einen besonderen Effekt und hebt es so von der Konkurrenz ab. Bei etikett.de erhalten Sie den Schutzlack in matt oder glänzend.

Als Sicherheitsabstand bezeichnet man den Abstand zu dem Element, das als erstes gedruckt wird. Der Sicherheitsabstand sollte aus drucktechnischen Gründen mindestens 2 mm sein. Ist der Sicherheitsabstand nicht eingehalten, können einige Elemente an- oder weggestanzt werden.

Die Stanze kennzeichnet das Endformat/den äußersten Rand des Etiketts. Die Stanze muss als Sonderfarbe angelegt und als „Stanze“ benannt sein. Zudem muss sie auf Überdrucken eingestellt werden, da die Stanze lediglich ein technisches Hilfsmittel ist, das nicht gedruckt wird.

Für die maschinelle Weiterverarbeitung Ihrer Etiketten ist es wichtig, dass Sie wissen, welche Wickelrichtung Sie für Ihre Maschine benötigen. Dabei wird unterschieden zwischen Innen- und Außenwicklung und wie Ihr Etiketten auf der Rolle positioniert sind, d.h. Fuß voraus, Kopf voraus, Wortanfang voraus oder Wortende voraus. Eine illustrierte Übersicht dazu finden Sie hier.

Als Zwischenschnitt bezeichnet man den Abstand zwischen zwei Etiketten auf der Bahn. Der Zwischenschnitt ist von Kunde zu Kunde individuell. Standardmäßig produzieren wir mit einem Zwischenschnitt von 5mm. Wünschen Sie einen anderen Zwischenschnitt, bitten wir Sie, uns das in einer gesonderten Email mitzuteilen. Minimal ist ein Zwischenschnitt von 3mm möglich. Bei alternierenden Etiketten muss der Zwischenschnitt kundenseitig in der Druckdatei definiert sein.