20. April 2026
Eindruck mit Thermodrucker: Wir machen für Sie den Test
Ob Mindesthaltbarkeitsdatum, Gewichtsangabe oder Zutatenliste, für viele unserer Kunden und Kundinnen ist der nachträgliche Eindruck ihrer Etiketten ein wichtiges Thema. Dafür kommen zwei Techniken in Frage: Thermodirekt- und Thermotransferverfahren. Für den Thermodirektdruck, der sich besonders für kurzlebige Kennzeichnungen eignet, benötigt man ein speziell beschichtetes, wärmeempfindliches Etikettenmaterial. Das geeignete Material finden Sie in unserem Online-Kalkulator unter dem Namen Thermodirektpapier. Mithilfe des erhitzten Druckkopfes schwärzt sich die Oberfläche des Papiers an gewünschten Stellen. Beim Thermotransferdruck muss das Etikettenmaterial hingegen nicht in besonderer Weise wärmeempfindlich sein, hier wird ein spezielles Farbband eingesetzt. Die Wärme des Druckkopfes überträgt die Farbe vom Farbband dauerhaft auf das Etikettenmaterial. So entstehen haltbare und widerstandsfähige Ergebnisse, die abhängig vom eingesetzten Farbband (z. B. Wachs oder Harz) und Etikettenmaterial sind.

Um noch bessere Materialempfehlungen für Ihre jeweilige Anwendung geben zu können, haben wir in Zusammenarbeit mit Meto den Praxistest gemacht. Mit den PrintHybrid Thermodruckern von Meto können Etiketten sowohl im Thermodirekt- als auch im Thermotransferdruck eingedruckt werden. Wir haben für Sie den Thermotransfer-Eindruck mit Metos PrintHybrid Thermodrucker durchgeführt und all unsere Standardmaterialien, die Sie im Online-Kalkulator finden, getestet. Für das Testen der Materialien wurde als erstes ein Wachs- und als zweites ein Harzfarbband eingesetzt.
Wann verwende ich ein Wachs- und wann ein Harzfarbband?
Welches Farbband zum Einsatz kommt, hängt vor allem davon ab, welches Material eingedruckt werden soll:
- Bei Folien empfehlen wir ein Harzfarbband, da Wachs nicht wischfest ist.
- Bei (offenporigen) Papieren hingegen raten wir zu einem Wachsfarbband, da Harz auf porösen Oberflächen wiederum nicht gut hält.
Das perfekte Druckergebnis beim Thermotransferverfahren
Nicht nur die Auswahl des Farbbandes, sondern auch die Druckgeschwindigkeit und -temperatur haben einen Einfluss auf das Ergebnis. Ist die Temperatur zu heiß und die Geschwindigkeit zu gering, dann besteht die Gefahr, dass der Druckkopf den Träger durchbrennt – besonders bei Folien. Außerdem beeinflussen das Tempo und der Hitzegrad die Farbe: Wer ein nicht ganz sattes Schwarz erzielen möchte, kann eine niedrige Temperatur mit schneller Druckgeschwindigkeit kombinieren und erhält so einen Grauton.
Unsere Tabelle fasst die Testergebnisse zusammen und unterscheidet zwischen den Materialien und der Arts des Farbbandes. Als kleiner Zusatz haben wir Kommentare zum Druckergebnis hinterlassen.
etikett.de testet Meto PrintHybrid: Farbband auf dem Prüfstand
Sind die Materialien auch für das Eindrucken mit Zebra-Druckern geeignet?
Die angegebenen Materialien, die für den Thermotransferdruck geeignet sind, eignen sich ebenso für Zebra-Etiketten und das Bedrucken in Ihren Zebra-Druckern. Um maximale Flexibilität zu gewährleisten, bieten wir die Etiketten in verschiedenen Rollenkerngrößen an. Durch die reibungslose Integration in Ihre Prozesse minimieren Sie Ausfallzeiten und Fehler. Bei Rollenetiketten sollten Sie nicht nur auf die optimale Rollenkerngröße, sondern auch auf die richtige Wickelrichtung achten.
Ihre Bedürfnisse im Fokus
Haben Sie Anregungen, welche Materialien, Kombinationen oder Anwendungsfälle wir künftig für Sie testen sollen? Gerne nehmen wir Ihre Fragen und Ideen auf und berücksichtigen sie bei weiteren Praxistests. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49 6502 984 94 0 oder schreiben Sie uns ganz einfach eine E-Mail an info@etikett.de.
