Blog | Frage der Woche: Deckweiß | etikett.de
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Frage der Woche:
„Wozu dient ein Druck mit Deckweiß?“

Ob und wieso Sie Deckweiß in Ihrer Druckdatei anlegen müssen, das erfahren Sie in der heutigen „Frage der Woche“:

„Wozu dient ein Druck mit Deckweiß?“

Bei transparenten Materialien, metallischen Materialien oder auch unserem Graspapier empfehlen wir einen Druck mit Deckweiß. Aber warum?

Unsere Standardmaterialien, wie Papier glänzend weiß, Naturpapier mit Struktur oder auch PP-Folie, sind vom Grundmaterial her weiß. Das heißt: Für weiße Elemente oder Schrift im Druckbild muss hier kein Deckweiß in der Druckdatei angelegt werden. Da Weiß als Farbe nicht gedruckt werden kann, wird die weiße Ebene stattdessen „ausgespart“, sodass das Grundmaterial zu sehen ist.

Anders bei metallischen oder transparenten Materialien oder auch Graspapier. Diese Materialien sind nicht weiß. Hier ist es wichtig, Elemente, die später weiß gedruckt werden sollen, sind mit Deckweiß (HPI-White) anzulegen. Wichtig: Die Ebene muss mit HPI-White benannt werden, damit die Druckmaschine sie korrekt erkennt.

Ein Beispiel:

Das Etikett Findus Welpenfutter wurde auf Papier silber glänzend produziert, einem metallischen Material. Damit die Schrift im späteren Endprodukt auch weiß ist, wurde sie in HPI-White angelegt. Die Farbe Schwarz ist 100% deckend angelegt. Hier ist keine Deckweiß-Ebene notwendig. Die Elemente, die nicht in Deckweiß angelegt wurden, werden bei einem silbernen Material metallisch. Die Elemente in Kupfer sind in Euroskala (CMYK) angelegt.beispiel-deckweiß

Das Anlegen von korrekten Druckdaten kann – besonders bei speziellen Effekten oder Materialien – komplex sein. In unseren zwei Tutorials zum Thema Deckweiß anlegen erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Deckweiß bei metallischen und auch transparenten Etiketten korrekt anlegen:

Deckweiß: Metallisches Etikett

Deckweiß: Transparentes Etikett